Hallo, das sind wir.
Diesen Comic haben unsere 11-jährigen Zwilling für uns gezeichnet. © 2024 Anders³ Kids | SiJa
Birte Gabriel
Praktische Ärztin & Gründerin von Anders³
Ich bin Birte, bin Autistin mit ADHS und habe Anders³ aus einer klaren Überzeugung heraus gegründet: Neurodivergenz verdient Verständnis, fachliche Präzision und einen respektvollen Blick auf individuelle Stärken – ohne romantisierende Verklärung und ohne Pathologisierung.
Als Ärztin verbinde ich medizinische Diagnostik mit einem tiefen Verständnis für neurodivergente Lebensrealitäten. Mit fünf Kindern im Spektrum kenne ich die alltäglichen Herausforderungen ebenso wie das enorme Potenzial, das oft übersehen wird. Beides gehört für mich zusammen.
Neurodivergenz, Autismus und ADHS sind nicht nur meine fachlichen Schwerpunkte, sondern echte Spezialinteressen. Und ja – Harry Potter geht immer. Ebenso wie mein Faible für Stitch.
In der Praxis übernehme ich die diagnostische Leitung, trage die medizinische Verantwortung und gestalte die strategische Ausrichtung – mit dem Anspruch, fachliche Exzellenz und gelebte Neurodivergenz miteinander zu verbinden.
Birte Gabriel
Qualifikationen
| Jahr | Thema | Institution | Dozent:in |
| 2024 | UPDATE: ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen | Nicolai Semmler |
| 2024 | Klinische Autismusdiagnostik | Brit Wilczek |
| 2023-2024 | Intensiv-Weiterbildung Autismus-Zertifikatskurs | Autismus Deutschland e. V. |
| 2023 | ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen | Nicolai Semmler |
| 2023 | Autismus-Diagnostik | Hamburger Autismus Institut |
| 2021 | Basiskompetenz "Patiententrainer" | KomPaS |
Birte Gabriel
Qualifikationen
| Jahr | Thema | Institution | Dozent:in |
| 01-03/2025 | Zertifikatslehrgang: Sachverständige im Familienrecht | Weinsberger Forum |
| Modul 1: Rechtliche Grundlagen der familiengerichtlichen Begutachtung | ||
| Modul 2: Gutachtentechnik I und Familienpsychologie I | ||
| Modul 3: Gutachtentechnik II und Familienpsychologie II | ||
| Modul 4: Psychologische Diagnostik / Testverfahren im Kontext familiengerichtlicher Gutachten | ||
| 2024 | PDA - Pathological Demand Avoidance | FAPDA |
| 2024 | Autismus und Trauma | Brit Wilczek |
| 2024 | Autismus (Diagnostik und Therapie) | Nicolai Semmler |
Birte Gabriel
Beruflicher Werdegang
| 2023 | Praxiseröffnung in Henstedt-Ulzburg |
| 2020-2022 | Weiterbildung in der Kinder- und Jugendmedizin |
| 2013-2019 | Studium der Humanmedizin an der Universität Hamburg Approbation im Dezember 2019 |
| 2006-2008 | Weiterbildung zur Fachkauffrau für Büromanagement |
| 2004-2005 | Ausbildung zur Bürokauffrau |
Birte Gabriel
Persönliche Meilensteine
| 2018 | Diagnose Autismus |
| 2017 | Diagnose ADHS |
| 2013-2019 | Aufstiegsstipendium der Stiftung SBB |
| 2012 | Abitur an der Abendschule vor dem Holstentor Hamburg |
| 2010 | Geburt meines ersten Sohnes |
| 2006-2008 | Weiterbildungsstipendium der Stiftung SBB |
| 1984 | Geboren in Hamburg |
Katarina Gabriel
Praxisleitung & Spezialistin für Intelligenzdiagnostik und Profiling
Ich bin Katarina – Autistin mit ADHS, kreative Denkerin und Spezialistin für Intelligenzdiagnostik. Ordnung liebe ich theoretisch, praktisch arbeite ich am besten im kreativen Chaos – solange ich den Überblick behalte.
Mein Schwerpunkt liegt in der Intelligenzdiagnostik und im kognitiven Profiling. Mich faszinieren Muster, Diskrepanzen und das, was zwischen den Testwerten sichtbar wird. Besonders bei komplexen Fragestellungen oder ungewöhnlichen Profilen schaue ich genauer hin.
Und wenn irgendwo eine Information versteckt ist, finde ich sie. Recherchieren ist für mich kein Aufwand, sondern Leidenschaft – ein bisschen wie Bob Andrews, wenn es darum geht, Spuren zu verfolgen und Details zusammenzuführen.
Mich faszinieren IQ-Profile und Tiefenrecherchen ebenso wie europäische Königshäuser. Und Bücher – sowohl das Lesen als auch das Kaufen. Das sind übrigens zwei völlig unterschiedliche Hobbys.
In der Praxis bin ich zuständig für Intelligenzdiagnostik, Profilanalyse und alles, was tiefgehendes Nachforschen erfordert.
Katarina Gabriel
Qualifikationen
| Jahr | Thema | Institution | Dozent:in |
| 2026 | Understanding Autism | Dr. Michelle Garnett and Professor Tony Attwood |
| 2025 | Attention-Deficit Hyperactivity Disorder in the Cultural Context | Stanford University School of Medicine |
| 2025 | Children with Autism: Early Signs and Strength-Based Intervention | Stanford University School of Medicine |
| 2025 | Innovation Insights: Gamification in Pediatric Autism Diagnosis and Treatment | Stanford University School of Medicine |
| 2025 | Medical Conditions and Autism | Dr. Michelle Garnett and Professor Tony Attwood |
| 2024 | Klinische Autismusdiagnostik | Brit Wilczek |
| 2024 | Autismus und Trauma | Brit Wilczek |
| 2023 | Autismus-Diagnostik | Hamburger Autismus Institut |
| 2023 | ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen | Nicolai Semmler |
Dennis Wendt
Medizinischer Fachangestellter, Teamleiter & technischer Magier
Ich bin Dennis – neurodivergent mit ADHS und Autismus. Aufgewachsen in einer Großfamilie mit fünf Geschwistern kenne ich Dynamik, Perspektivwechsel und Trubel gut. Vielleicht kommt daher mein Gespür für Systeme – und für Menschen.
In der Praxis bringe ich langjährige Erfahrung aus der Arbeit mit Kindern, Eltern und aus der Flüchtlingsmedizin mit. Ich diskutiere Probleme nicht endlos – ich löse sie. Wenn irgendwo etwas hakt, finde ich meist schnell heraus, an welcher Stelle man drehen muss, damit es wieder läuft.
Als Teamleiter bin ich nicht nur organisatorisch verantwortlich, sondern vor allem für das Miteinander. Ich bin da – verlässlich, ruhig und mit Blick für das große Ganze ebenso wie für die Details. Und wenn ich einmal nicht da bin, merkt man das meistens ziemlich schnell.
Fantasywelten faszinieren mich ebenso wie Lego, Gaming oder Musik – Gitarre, Gesang und Kopfhörer gehören für mich dazu. Und in der Natur, beim Angeln oder mit meinem Hund und meiner Schlange finde ich Ausgleich.
Medizin, Gaming, Fantasy und Terraristik sind nicht nur Hobbys, sondern Ausdruck meiner Neugier und meines Tüftlergeists.
In der Praxis unterstütze ich Diagnostik, Qualitätsmanagement und Technik – und sorge im Hintergrund dafür, dass Strukturen funktionieren, Lösungen entstehen und das Team sich aufeinander verlassen kann.
Linus Windt
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
Ich bin Herr Windt und unterstütze das Team von Anders³ aufgrund der hohen Nachfrage insbesondere bei Aufnahmegesprächen sowie mit meinem Fachwissen – vor allem im Bereich komorbider Störungen.
In meiner therapeutischen Arbeit sind mir Kreativität, Offenheit und transparentes Arbeiten besonders wichtig. Ich betrachte Menschen und ihre Herausforderungen gerne aus möglichst vielen Perspektiven, um individuelle und passende Wege zu entwickeln.
Ich probiere gerne Neues aus – sowohl privat als auch beruflich. Besonders spannend finde ich unterschiedliche psychotherapeutische Methoden und die vielfältigen Lebensgeschichten, die mir in meiner Arbeit begegnen dürfen.
Den Nachnamen nutze ich bewusst zur professionellen Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben – mit dem „Du“ bin ich jedoch ganz entspannt.
Vanessa Rathloff
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Sonderpädagogin
Ich bin Frühaufsteherin und starte am liebsten mit frischer Luft und einem klaren Kopf in den Tag. Als Naturliebhaberin tanke ich Kraft draußen – ob im Grünen, am Wasser oder einfach bei einem Spaziergang durch die Natur.
Meine Familie steht für mich im Mittelpunkt. Gemeinsame Zeit, Gespräche und kleine Rituale sind mir besonders wichtig. Gleichzeitig liebe ich es zu tüfteln: Puzzles, Bastelprojekte und kreative Ideen begeistern mich immer wieder aufs Neue.
Freundschaften pflege ich bewusst und mit Herz – für mich bedeutet das, füreinander da zu sein, zuzuhören und gemeinsam zu lachen.
In der Praxis führe ich Elterngespräche und berate das Team insbesondere bei differenzialdiagnostischen und pädagogischen Fragestellungen.
Charlotte Droste
Psychologin M. Sc.
Ich bin Charlotte – Psychologin aus Überzeugung und mit echter Leidenschaft für meine Arbeit. Vor und meiner meiner Zeit hier begleite ich junge Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen auf ihrem Weg ins Arbeitsleben und ich habe im Suchtbereich gearbeitet. Diese Erfahrungen haben meinen Blick für Entwicklung, Ressourcen und Veränderungsprozesse nachhaltig geprägt.
Mir ist ein offener, ehrlicher Umgang wichtig – ohne Rollen, ohne Maske. Bei mir darfst du so sein, wie du bist. Ich glaube daran, dass echte Begegnung die Grundlage für jede gute Begleitung ist.
Kreatives Gestalten – ob Keramik, Armbänder oder kleine Bastelprojekte – gibt mir ebenso Energie wie Kochen, Backen oder Zeit in der Natur. In der Ruhe der Berge oder mit einem Buch auf der Couch finde ich Ausgleich. Als Familienmensch sind mir enge, vertrauensvolle Beziehungen besonders wichtig.
In der Praxis begleite und berate ich auf Augenhöhe – mit Wertschätzung, Klarheit und einem echten Interesse an den individuellen Lebenswegen der Menschen, die zu uns kommen.
Claudia Rotter
Masterstudentin Klinische Psychologie & angehende Neuropsychologin
Mein Name ist Claudia. Ich bin Autistin mit ADHS, Masterstudentin in klinischer Psychologie und angehende Neuropsychologin. Neben meinem Studium begleite ich drei wundervolle Jungs im Spektrum – eine Erfahrung, die mich fachlich wie persönlich stetig wachsen lässt.
Ich bin ein echter „Nimmersatt“, wenn es um Fortbildungen, neue Studien und fachlichen Input geht. Was ich lerne, bringe ich direkt in die Praxis ein – immer auf der Suche nach differenzierten Perspektiven und aktuellen Erkenntnissen.
Psychologie und Neurologie faszinieren mich ebenso wie Schweden – ein Land, das für mich für Klarheit, Weite und einen besonderen Blick auf Gesellschaft steht.
In der Praxis übernehme ich Diagnostik und verbinde fundiertes Fachwissen mit großer Neugier und dem Anspruch, mich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Claudia Rotter
Qualifikationen
| Jahr | Thema | Institution | Dozent:in |
| 2024 | Autismus und Trauma | Brit Wilczek |
| 2023 | Autismus-Diagnostik | Hamburger Autismus Institut |
| 2023 | ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen | Nicolai Semmler |
| 2024 | Klinische Autismusdiagnostik | Brit Wilczek |
Nadia Bernstorff
Bachelor Psychologie
Ich bin Nadia! Ich liebe Alles, was mit Sprache zu tun hat. Detailorientiert finde ich blitzschnell die Tippfehler im Text, studiere Gedichte, und finde im Baumarkt die richtige Schraube. Mir fallen garantiert kreative Lösungswege für jedes Problem ein, und ich würde meine Möbel gern selbst schreinern können.
Psychologie habe ich auf Norwegisch und Englisch studiert – unterschiedliche Sprachräume und Denkweisen haben meinen Blick auf Menschen und Systeme von Anfang an erweitert. Perspektivwechsel sind für mich kein theoretisches Konzept, sondern gelebte Praxis.
Als neurodivergente Mutter weiß ich zudem sehr genau, wie viel Klarheit, Beharrlichkeit und Kreativität es braucht, um Bedürfnisse sichtbar zu machen und Strukturen passend zu gestalten. Diese Erfahrung fließt selbstverständlich in meine Arbeit ein.
Sprachen, Gärten und Möbelbau begeistern mich, weil sie zeigen, wie viel Wirkung in Struktur und Detail steckt – ob im Satzbau, im Beet oder in einer passgenauen Verbindung aus Holz.
In der Praxis werde ich Diagnostik und Beratung mit meinem analytischen Blick unterstützen – immer mit dem Ziel, neurodivergente Menschen bestmöglich zu begleiten.
Sven Bast
Psychologe B. Sc., Kunst- und Lerntherapeut
Ich bin Sven und verbinde psychologische Diagnostik mit kunst- und lerntherapeutischer Erfahrung. Mich interessiert besonders, wie Menschen lernen, denken und ihre Fähigkeiten entfalten – und welche Bedingungen sie dafür brauchen.
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lege ich Wert auf eine ruhige, wertschätzende Atmosphäre. Gerade bei Testungen ist mir wichtig, dass sich junge Menschen ernst genommen fühlen und ihre Stärken sichtbar werden können.
Kunst und Lernen gehören für mich zusammen: Kreative Ausdrucksformen eröffnen oft neue Zugänge zu Entwicklung und Selbstverständnis.
In der Praxis führe ich IQ-Testungen durch und unterstütze die diagnostische Einschätzung mit sorgfältiger Beobachtung und fachlicher Einordnung.
Sarah Clausen
Psychiatrische Krankenschwester & Kleinkindflüsterin
Mein Name ist Sarah. Ich bin psychiatrische Krankenschwester, Yogalehrerin und vermutlich die ruhigste Seele im Team.
Als Teil einer neurodivergenten Patchworkfamilie (6, 15 und 20 Jahre) kenne ich die Herausforderungen und Freuden dieser besonderen Dynamik aus eigener Erfahrung. Diese Perspektive prägt auch meine Arbeit: aufmerksam zuhören, fein wahrnehmen und Situationen mit Gelassenheit begegnen.
Besonders mit den Jüngsten arbeite ich sehr gerne – nicht umsonst werde ich manchmal als „Kleinkindflüsterin“ bezeichnet. Mit Ruhe, klarer Struktur und einem sicheren Rahmen schaffe ich Orientierung, auch wenn es emotional turbulent wird.
Mich faszinieren Psychologie, Soziologie und Philosophie ebenso wie ganzheitliche Medizin – immer mit dem Blick auf den Menschen als Ganzes und auf das Zusammenspiel von Körper, Geist und Umfeld.
In der Praxis übernehme ich die diagnostische Arbeit mit den Kleinsten und unterstütze Familien mit Ruhe, Erfahrung und einem offenen Ohr.
Karen Jähner
Erzieherin und Patientenflüsterin
Ich bin Karen – und ich kümmere mich. Um die Belange unserer Patient:innen, um Ordnung im Hintergrund und darum, dass das Drumherum einfach funktioniert.
Mir ist wichtig, dass sich Menschen gut aufgehoben fühlen – vom ersten Moment an. Ich behalte den Überblick, halte Abläufe zusammen und sorge dafür, dass auch die kleinen Dinge stimmen.
Als Erzieherin bringe ich viel Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Dynamiken mit – aufmerksam, zugewandt und mit einem guten Gespür für Situationen.
In der Praxis trage ich dazu bei, dass alles reibungslos läuft und Patient:innen wie Team sich gleichermaßen unterstützt fühlen.
Maike Serafim
Spezialistin für Prozessoptimierung & Strukturentwicklung
Ich bin Maike und sammle neues Wissen wie andere Sammelkarten – neugierig, systematisch und mit dem Anspruch, Zusammenhänge wirklich zu verstehen. Strukturen und effiziente Prozesse faszinieren mich, weil sie darüber entscheiden, ob Arbeit sich leicht oder zäh anfühlt.
Neurodivergenzen, Medizin und Soziologie interessieren mich besonders – vor allem dort, wo individuelle Bedürfnisse auf Systeme treffen und kluge Lösungen gefragt sind.
Als Mama eines Dreijährigen bin ich bei jedem Wetter draußen – ob Sandburgen bauen, Pfützen springen oder mit Inlinern durch die Felder gleiten. Zur Ruhe komme ich am liebsten am Meer.
In der Praxis übernehme ich administrative Aufgaben, entwickle Abläufe weiter und gestalte Kommunikationsprozesse so, dass sie klar, effizient und alltagstauglich sind.
Matti Fuhrmann
Meisterin für Praxisorganisation, Patientenmanagement & gute Laune
Ich bin Matti und meistere gemeinsam mit dem Büroteam den organisatorischen Alltag rund um Patientenanfragen, Terminkoordination und Empfang. Ich sorge dafür, dass Informationen an der richtigen Stelle landen, Abläufe ineinandergreifen und der erste Kontakt mit unserer Praxis klar, freundlich und verbindlich ist.
Mein Anspruch ist es, Strukturen so stabil zu gestalten, dass unser Diagnostikerteam sich vollständig auf die fachliche Versorgung konzentrieren kann. Wenn im Hintergrund alles verlässlich läuft, entsteht im Vordergrund Raum für gute, konzentrierte Arbeit – genau dafür arbeite ich.
Ich bringe viel positive Energie mit und finde klare Worte, wenn sie gebraucht werden. Verlässlichkeit, Direktheit und Herzlichkeit gehören für mich zusammen.
Der „Meisterinnen“-Titel kommt übrigens nicht von ungefähr: Mal bin ich Saunameisterin, mal Goldschmiedemeisterin, meist als 3-fach-Mama Familienmeisterin und im Praxisalltag ganz selbstverständlich Patienten- und Büromeisterin.
Und außerhalb der Praxis? Ganz klar Pferdemei... - äh ...mädchen.
In der Praxis sorge ich mit Überblick, Struktur und guter Stimmung dafür, dass im Hintergrund alles rund läuft – damit vorne konzentrierte Versorgung möglich ist.
Elfie Gabriel
Buchhaltung, Finanzen und Personalwesen
Viele nennen mich liebevoll „Granny“ – und ja, das verdanke ich vor allem meinen Enkeln. In der Praxis bin ich jedoch vor allem für das betriebswirtschaftliche Fundament verantwortlich. Während im Vordergrund diagnostiziert, beraten und begleitet wird, sorge ich im Hintergrund dafür, dass Zahlen, Verträge und Strukturen verlässlich stehen.
Seit Jahrzehnten arbeite ich als Unternehmensberaterin und begleite Betriebe in Fragen des Unternehmensmanagements, der Personalführung und des Finanzwesens. Strategische Entscheidungen denke ich gerne mit Weitblick, analysiere Strukturen präzise und finde meist Lösungen, bevor sich Herausforderungen verfestigen.
Mir ist wichtig, nicht nur wirtschaftlich klar zu denken, sondern auch menschlich präsent zu sein. Ich habe stets ein offenes Ohr für unser Team und unterstütze gerne bei Führungsfragen oder persönlichen Entwicklungsprozessen – mit Erfahrung, Klarheit und einem ehrlichen Wort zur richtigen Zeit.
Offiziell bin ich Rentnerin. Praktisch lebe ich das eher am Rande – aus freiem Willen, mit ungebrochener Energie und nach wie vor scharfem Verstand. Und meistens mit einem Latte Macchiato in der Hand.
Funfacts: Ich liebe Zahlen, bin eine bekennende Naschkatze – und wenn es sein muss, auch eine sehr konsequente Geldeintreiberin.
In der Praxis verantworte ich Buchhaltung, Finanzen und Personalwesen und sorge mit Erfahrung, Struktur und strategischem Weitblick dafür, dass unser Fundament stabil bleibt.
Colin Gabriel
Administrative Unterstützung & Technik-Allrounder
Ich heiße Colin, bin der älteste Sohn von Birte und Katarina und bringe als Gamer und Tüftler frischen Wind ins Team. Mich begeistert alles, was entsteht, wenn Kreativität auf Technik trifft – egal ob an echter Hardware oder in digitalen Welten.
Retrogaming von Zelda bis Mario fasziniert mich genauso wie moderne Titel – und ja, ich bin überzeugt, dass Mangas die besseren Comics sind. Technik probiere ich nicht nur aus, ich will verstehen, wie sie funktioniert. Wenn irgendwo eine praktische Lösung gefragt ist, bin ich gerne zur Stelle.
Gaming (retro & modern), Mangas, Technik-Basteleien und alles rund um Nintendo gehören definitiv zu meinen Spezialinteressen.
In der Praxis unterstütze ich im Hintergrund bei technischen und administrativen Aufgaben – und bessere ganz nebenbei mein Taschengeld auf.
Mitgliedschaften in Berufsverbänden und Vereinen
Vernetzt, engagiert, zukunftsorientiert
Durch unsere Mitgliedschaften in verschiedenen Berufsverbänden und Vereinen bleiben wir im fachlichen Austausch, erweitern unser Wissen und gestalten Entwicklungen aktiv mit. Der Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bewährten Methoden ermöglicht es uns, unsere Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln – für eine bestmögliche Versorgung unserer Patient:innen.
- Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)
- Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)
- Autismus Deutschland e. V.
- ADHS Deutschland e. V.
- Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e. V.
- Fachverein PDA-Autismus-Profil (FAPDA)
Birte und das Alien
Als ich im Februar 2018 zum Auswertungsgespräch meiner Autismus-Diagnostik ging, ahnte ich nicht, dass mich dort einer der wichtigsten Aha-Momente meines Lebens erwarten würde. Der Arzt erklärte mir, dass ich neben meinem mir bereits bekannten ADHS auch eine Autismus-Spektrum-Störung habe. Doch eine ganz bestimmte Frage, die mich seit 2001 quälte, brannte mir unter den Nägeln – und er wusste die Antwort.
Mein Leben war geprägt von einem Gefühl der Fremdheit. Schon immer hatte ich das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören – egal ob in der Schule, im Sportverein, in Freizeitgruppen oder später im Berufsleben. Ich verstand nicht, warum ich immer wieder zur Außenseiterin wurde.
Mit 16 hatte ich dann eine einmalige Chance: Ein sechsmonatiger Aufenthalt an einer High School in Kanada. Und dort erlebte ich etwas, das mich tief berührte. Ich wurde in meiner Gastfamilie als vollwertiges Familienmitglied aufgenommen, hatte zwei Gastgeschwister und erlebte, wie es sich anfühlt, wirklich dazuzugehören. In der Schule war ich beliebt, meine Softball-Mannschaft schätzte mich, und ich hatte echte Freundschaften.
Etwas, das ich aus meiner Heimat nicht kannte.
Meine Eltern hatten sich getrennt, als ich neun war. In der Schule war ich immer das Kind, das irgendwie „anders“ war. Beim Sport war ich dabei, aber nie wirklich Teil des Teams. Freundschaften waren selten – und oft nicht von Dauer. Und so brach für mich eine Welt zusammen, als ich nach Deutschland zurückmusste. Kanada fühlte sich wie ein Zuhause an. Endlich hatte ich mich angekommen gefühlt.
Also stellte ich meinem Arzt die Frage, die mich so lange beschäftigte: Warum war es in Kanada so anders? Warum war ich dort integriert, aber hier immer ein Außenseiter? Seine Antwort war direkt – und zunächst irritierend. Doch treffender hätte sie nicht sein können: "Sie sind ein Alien."
Er sah meinen verwirrten Blick und erklärte weiter: "In Kanada hatten die Menschen eine Erklärung für Ihr Anderssein. Sie waren die Deutsche – und die Deutschen sind halt komisch. Aber hier in Deutschland gibt es für Ihr Anderssein keine Erklärung. Also sind Sie fremd. Und von Fremdem hält man sich fern. Sie sind ein Alien."
Dieser Moment war eine Offenbarung für mich. Plötzlich verstand ich, warum ich tun konnte, was ich wollte, und trotzdem immer irgendwie außen vor blieb. Und das Wichtigste: Ich lernte, es zu akzeptieren.
Von diesem Moment an konnte ich damit leben, „anders“ zu sein. Ich hörte auf, meine Energie darauf zu verschwenden, irgendwo hineinpassen zu wollen, und konzentrierte mich stattdessen auf die Menschen, die mich so akzeptierten, wie ich bin. Auf alle anderen konnte ich verzichten. Ich musste mich nicht verbiegen. Ich war okay – genau so, wie ich bin.
Dieses Gefühl von Selbstannahme und Zugehörigkeit wollte ich mit anderen teilen. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem sich Menschen nicht wie Aliens fühlen, sondern verstanden und angenommen.
Und so eröffnete ich 2023 meine Praxis.